RADWANDLUNG

Wir radeln einen Wald

Monat: Dezember 2017

Über eine positive Lebenseinstellung

Viel zu oft lese ich in Artikeln, wie sehr negative Glaubenssätze aus der Kindheit uns alle prägen. Vieles dreht sich um fehlendes Selbstbewusstsein. In der letzten Schrift las ich über Urvertrauen. Wie schwer es vielen fällt, darauf zu vertrauen, dass etwas gut werden kann. Mitmenschen zu vertrauen. Erfahrungen aus der Kindheit bzw. Erziehung sollen die Gründe dafür sein. Ich möchte jedes Mal laut „Nein!“ schreien, wenn ich merke, dass im Artikel davon die Rede ist, dass diese Problematik nahezu jeden Menschen betrifft. Fast scheint es mir, als sei meine Mutter die große Ausnahme gewesen, denn ich habe diese Art von Erziehung nie erfahren müssen. Im Gegenteil: Urvertrauen ist die elementarste aller mir vermittelten Einstellungen zum Leben. „Alles, was dir passiert, ist für etwas in deinem Leben gut.“ Häufig offenbart sich einem der Sinn nicht sofort. Erst im Rückblick wird verständlich, wieso gewisse Dinge so geschehen mussten. Vertrauen in das Leben und in die eigenen Fähigkeiten helfen hier enorm.

Irgendwann habe ich auch realisiert, dass meine durchweg positive Lebenseinstellung absolut nicht so selbstverständlich ist, wie es für mich der Fall ist. Egal, was passiert, ich käme gar nicht auf die Idee, in einer Sache nur das Schlechte zu sehen. Nur zu Jammern und zu Meckern bringt im Regelfall niemanden weiter, stattdessen suche ich wie automatisiert nach dem Positiven in der Situation sowie nach Lösungen bzw. Verbesserungsmöglichkeiten. Als wären da gewisse Synapsen in meinem Hirn und Verknüpfungen, so automatisch läuft das ab. Ich kann sagen: Es ist unglaublich beruhigend. Darauf zu vertrauen, dass alles gut wird. Dass schwierige Phasen dazu da sind, Neues zu lernen und über sich hinauszuwachsen. Dass Alles irgendwie zusammenhängt und das Leben selbst es gut mit mir meint.

Natürlich führe auch ich kein krisenfreies Leben. Aber diese beiden Fähigkeiten – Vertrauen und Optimismus – helfen mir durch jedes Tief und halten mich mit Sicherheit von noch vielen mehr fern. Ich bin dankbar für meine Erziehung und habe mittlerweile eine enorm große Wertschätzung dafür entwickelt.

Jeden Tag geht die Sonne wieder auf.

Jeden Tag geht die Sonne wieder auf.

1. Weihnachtswoche

Es schneit nun sogar schon! Einer winterlichen Stimmung steht nun nicht mehr viel im Weg.

Naja das hier vielleicht schon irgendwie:

ein sommerlicher RADVENTSKALENDER! – für alle, die sich jetzt schon vorfreuen wollen oder die Sonne ins winterliche Grau holen wollen!

Wir präsentieren: das erste Türchen vom zweiten Radventskalender!
Hinter der ersten Tür versteckt sich ein Film. Unser Aftermovie nimmt euch mit auf unsere Reise – viel Spaß 
Wir wünschen euch allen einen entspannten Dezember, das wichtigste: dicke Socken, Jogginghose, Kekse und Kakao!

Adventskalendertürchennummerzwei: Auf der Bank sitzen und gucken – kurz hinter Witzenhausen, mit Emil und Gaga.

Tür 3: hinter diesem Bild steht ein steiler Aufstieg, wahnsinniger Ausblick und perfektes Badewasser! Der Saaleradweg führte uns auch zu dem Thüringer Meer. Der sowieso schon sehr abwechslungsreiche Radweg hat hier oben seine Krone auf. Der Hohenwarte-Stausee ist wunderbar und lädt zum schwimmen, wandern und gucken ein. Der Saaleradweg ist bestückt mit vielen Steigungen und wenn ihr, so wie wir, zur Mündung fahrt, ist das ganz schön schweißtreibend! Aber für alle Berg-begeisterten nur zu empfehlen. Kommt am besten in der Zeit des Rudolstadt-Festivals und bleibt ein paar Tage in der Jugendherberge Neidenberga !

 

Adventskalendertürchen Nummero 4:
Oft werden wir gefragt ob wir uns häufig verletzt haben. Nö, nur einmal ist Janina gestürzt. Erste-Hilfe-Set dabei zu haben ist aber immer gut!

 

 

 

 

 

Türsche 5: interessante Orte finden wir auch in Deutschland, Kunst, Kultur und Politik findet ihr in Alt Rehse! Dort möchte der Künstler die Gehirne programmieren. Seine riesige Scheune ist ein reines Kunstobjekt gegen den Kapitalismus – mehr davon!
Ein typisch deutscher Ort?  Ehemalige NS-Führerschule und antirassistische Kunst nebeneinander.

Hinter Türchen Nummer 6 springt ein Frühlingsgruß hervor! Hier: Kirschblüte in Haltern am See kurz vor Münster Ende April. So hautnah und intensiv wie in diesem Jahr haben wir die Natur und ihren Wandel in den Jahreszeiten noch nie erlebt. Ein weiterer Vorteil vom Radeln im Frühling: Es gibt noch keine Staus auf den Radwegen! 

Türchennummersieben: Unser Empfangsgebäck bei unseren Freunden von Primaklima e.V. – lecker war’s! Bergisch Gladbach gehörte mit zu unseren ersten Zielen, um gleich zu Beginn mal zu schauen, mit wem wir es da eigentlich so zu tun haben. Weitergeradelt sind wir noch überzeugter als vorher eh schon!

 

 

 

 

Adventskalendertür Nummer 8: Einer unserer Lieblingsorte am Meer. Der erste Tag an der Ostsee, kurz hinter Wismar, auf dem Ostseeküstenradweg – herrlich und nur zu empfehlen!

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