Über eine positive Lebenseinstellung

Viel zu oft lese ich in Artikeln, wie sehr negative Glaubenssätze aus der Kindheit uns alle prägen. Vieles dreht sich um fehlendes Selbstbewusstsein. In der letzten Schrift las ich über Urvertrauen. Wie schwer es vielen fällt, darauf zu vertrauen, dass etwas gut werden kann. Mitmenschen zu vertrauen. Erfahrungen aus der Kindheit bzw. Erziehung sollen die Gründe dafür sein. Ich möchte jedes Mal laut „Nein!“ schreien, wenn ich merke, dass im Artikel davon die Rede ist, dass diese Problematik nahezu jeden Menschen betrifft. Fast scheint es mir, als sei meine Mutter die große Ausnahme gewesen, denn ich habe diese Art von Erziehung nie erfahren müssen. Im Gegenteil: Urvertrauen ist die elementarste aller mir vermittelten Einstellungen zum Leben. „Alles, was dir passiert, ist für etwas in deinem Leben gut.“ Häufig offenbart sich einem der Sinn nicht sofort. Erst im Rückblick wird verständlich, wieso gewisse Dinge so geschehen mussten. Vertrauen in das Leben und in die eigenen Fähigkeiten helfen hier enorm.

Irgendwann habe ich auch realisiert, dass meine durchweg positive Lebenseinstellung absolut nicht so selbstverständlich ist, wie es für mich der Fall ist. Egal, was passiert, ich käme gar nicht auf die Idee, in einer Sache nur das Schlechte zu sehen. Nur zu Jammern und zu Meckern bringt im Regelfall niemanden weiter, stattdessen suche ich wie automatisiert nach dem Positiven in der Situation sowie nach Lösungen bzw. Verbesserungsmöglichkeiten. Als wären da gewisse Synapsen in meinem Hirn und Verknüpfungen, so automatisch läuft das ab. Ich kann sagen: Es ist unglaublich beruhigend. Darauf zu vertrauen, dass alles gut wird. Dass schwierige Phasen dazu da sind, Neues zu lernen und über sich hinauszuwachsen. Dass Alles irgendwie zusammenhängt und das Leben selbst es gut mit mir meint.

Natürlich führe auch ich kein krisenfreies Leben. Aber diese beiden Fähigkeiten – Vertrauen und Optimismus – helfen mir durch jedes Tief und halten mich mit Sicherheit von noch vielen mehr fern. Ich bin dankbar für meine Erziehung und habe mittlerweile eine enorm große Wertschätzung dafür entwickelt.

Jeden Tag geht die Sonne wieder auf.

Jeden Tag geht die Sonne wieder auf.

1. Weihnachtswoche

Es schneit nun sogar schon! Einer winterlichen Stimmung steht nun nicht mehr viel im Weg.

Naja das hier vielleicht schon irgendwie:

ein sommerlicher RADVENTSKALENDER! – für alle, die sich jetzt schon vorfreuen wollen oder die Sonne ins winterliche Grau holen wollen!

Wir präsentieren: das erste Türchen vom zweiten Radventskalender!
Hinter der ersten Tür versteckt sich ein Film. Unser Aftermovie nimmt euch mit auf unsere Reise – viel Spaß 
Wir wünschen euch allen einen entspannten Dezember, das wichtigste: dicke Socken, Jogginghose, Kekse und Kakao!

Adventskalendertürchennummerzwei: Auf der Bank sitzen und gucken – kurz hinter Witzenhausen, mit Emil und Gaga.

Tür 3: hinter diesem Bild steht ein steiler Aufstieg, wahnsinniger Ausblick und perfektes Badewasser! Der Saaleradweg führte uns auch zu dem Thüringer Meer. Der sowieso schon sehr abwechslungsreiche Radweg hat hier oben seine Krone auf. Der Hohenwarte-Stausee ist wunderbar und lädt zum schwimmen, wandern und gucken ein. Der Saaleradweg ist bestückt mit vielen Steigungen und wenn ihr, so wie wir, zur Mündung fahrt, ist das ganz schön schweißtreibend! Aber für alle Berg-begeisterten nur zu empfehlen. Kommt am besten in der Zeit des Rudolstadt-Festivals und bleibt ein paar Tage in der Jugendherberge Neidenberga !

 

Adventskalendertürchen Nummero 4:
Oft werden wir gefragt ob wir uns häufig verletzt haben. Nö, nur einmal ist Janina gestürzt. Erste-Hilfe-Set dabei zu haben ist aber immer gut!

 

 

 

 

 

Türsche 5: interessante Orte finden wir auch in Deutschland, Kunst, Kultur und Politik findet ihr in Alt Rehse! Dort möchte der Künstler die Gehirne programmieren. Seine riesige Scheune ist ein reines Kunstobjekt gegen den Kapitalismus – mehr davon!
Ein typisch deutscher Ort?  Ehemalige NS-Führerschule und antirassistische Kunst nebeneinander.

Hinter Türchen Nummer 6 springt ein Frühlingsgruß hervor! Hier: Kirschblüte in Haltern am See kurz vor Münster Ende April. So hautnah und intensiv wie in diesem Jahr haben wir die Natur und ihren Wandel in den Jahreszeiten noch nie erlebt. Ein weiterer Vorteil vom Radeln im Frühling: Es gibt noch keine Staus auf den Radwegen! 

Türchennummersieben: Unser Empfangsgebäck bei unseren Freunden von Primaklima e.V. – lecker war’s! Bergisch Gladbach gehörte mit zu unseren ersten Zielen, um gleich zu Beginn mal zu schauen, mit wem wir es da eigentlich so zu tun haben. Weitergeradelt sind wir noch überzeugter als vorher eh schon!

 

 

 

 

Adventskalendertür Nummer 8: Einer unserer Lieblingsorte am Meer. Der erste Tag an der Ostsee, kurz hinter Wismar, auf dem Ostseeküstenradweg – herrlich und nur zu empfehlen!

Der letzte Monat dieses tollen Jahres

Um dem Jahr einen krönenden Abschluss zu geben öffnen wir im Dezember unser Erinnerungsalbum der Tour! – Auf Facebook täglich und auf dem Blog wöchentlich.

Ihr bekommt Fotos von unserer Reise und die Geschichten dahinter zu sehen. Ihr dürft in unseren Reisetagebüchern lesen und erhaltet viele schöne Inspirationen für kommende Ausflüge in Deutschland.

Wir blicken glücklich und dankbar auf dieses erfolgreiche 2017 zurück und möchten euch mit diesem kleinen Adventskalender danken, dass ihr uns begleitet habt!

Genießt die letzten Tage von 2017 und lasst euch nicht stressen vom Konsumwahn der Adventszeit, findet euer eigenes Motto, z.B. „Füße hoch und Glühwein trinken“ und „selber machen statt kaufen“.

Alles Liebe von Najoka und Janina 

Am ersten Tag gibt es unseren Abschlussfilm für euch:

 

 

 

Waldpflanzung in Höckelheim 13.-15. November

„Bäume pflanzen, wie cool is das denn!“

Ein etwa achtjähriger Schüler stürmt voller Begeisterung die Fläche und spricht uns mit seinen Worten aus der Seele! Am Montag, 13.11., um 8 Uhr war es so weit: Wir haben endlich zu den Spaten gegriffen und unsere ersten Setzlinge in die Erde gepflanzt! Das war ein unbeschreiblich tolles Gefühl. Und dazu müssen wir sagen, dass es tatsächlich unsere ERSTEN waren: Beide hatten wir bis dahin noch nie selbst einen Baum gepflanzt. Und nun gleich so viele auf einmal. Von Montag bis Mittwoch kamen täglich zwischen 8 und 14 Uhr jeweils fünf Busse voll beladen mit Schülerinnen und Schülern von der KGS Moringen und der Grunschule Höckelheim, um ihren Schulwald zu pflanzen.

Am Mittwoch sind wir in Verstärkung angerückt: 25 FÖJler*innen, denen wir nachmittags zuvor auf ihrem aktuellen Seminar von unserem Projekt berichtet haben, haben mit uns zu den Spaten gegriffen. Und das schönste: Sie sind allesamt mit dem Fahrrad gekommen.

Gepflanzt haben wir jede Menge verschiedener Bäume, unter anderem Eichen, Ahorne, Buchen und diverse Obstbäume. Wir freuen uns schon sehr darauf, dem Wald im Frühjahr den nächsten Besuch abzustatten, um zu schauen, wie er so wächst und gedeiht… Vielleicht hat ja jemand Lust mitzukommen! An dieser Stelle möchten wir noch einmal DANKE sagen, an all die Menschen, die uns in unserer RADWANDLUNG unterstützt haben – sei es in Form von Geld- oder Sachspenden, indem ihr uns Unterkunft gewährt oder eine Infoveranstaltung organisiert, uns in der Erstellung, Umsetzung und Verteilung unserer Infomaterialien unterstützt,unsere Idee verbreitet , uns mit Tips und Tricks weitergeholfen, uns motivierende Worte zukommen lassen habt, mit uns geradelt seid, … OHNE EUCH HÄTTEN WIR DIESE VERRÜCKTE IDEE NIEMALS SO DURCHFÜHREN KÖNNEN! Um es mit den Worten von Irie Revoltés auszudrücken: MERCI ♥

Und nun, viel Spaß beim Stöbern des vorerst letzten Bildkapitels. Mit der Pflanzung haben wir nun einen runden Abschluss unseres Projekts.

das Leben nach dem Sommer

Seit nun fast drei Wochen sind wir wieder zu Hause! 
Am 29. September sind wir von Ilten nach Hildesheim gefahren. Der letzte Tag unserer Tour war wirklich besonders schön und ein runder Abschluss für diesen zauberhaften Sommer. Die Sonne strahlte und all‘ die lieben Menschen, die uns in Empfang nahmen auch!

Einfahrt nach Hildesheim in Begleitung

Unser allerletzter Torabschnitt führte uns durch Sehnde (mit Halt beim Bioladen Kiebitz) und Lühnde, um von dort in Begleitung von zwei Freundinnen zu unserer Pause nach Algermissen zu radeln. Vor dem algermissener Rathaus trafen wir einige interessierte, bekannte und liebe Menschen, die uns willkommen hießen. Die Baumspendenbox raschelte und die Anzahl der Mitradelnden stieg (hier lest ihr mehr: Gemeindebote Seite 7).
Am hildesheimer Müggelsee durchfuhren wir dann die grüne Ziellinie, wir waren nun wirklich da – zurück zu Hause! Najos Greenpeace Ortsgruppe aus Hildesheim begrüßte uns herzlich am See und wir radelten nun mit über 10 Personen in die Stadt. Am Huckup war das nächste große Hallo, die nächsten Greenpeacer*innen standen bereit.  Bis zur Critical Mass kamen immer mehr liebe Menschen, um uns in Empfang zu nehmen und um 19 Uhr konnten wir mit einer radelnden Masse Hildesheims Straßen mit fröhlichen Fahrradklingeln beschallen. Eine Willkommenstour durch die Hildesheimat mit Ende in unserem beleuchteten Garten. Solch eine wunderschöne Überraschung mit blinkendem Fahrrad im Baum, Fackeln, Schmalzkuchen und vielen Freund*innen! Danke euch allen. (Fotos von diesem Tag gibts  von Greenpeace und von uns)

Willkommen am Huckup

Am nächsten Tag konnten wir dann auch unsere Wohnung wieder beziehen und unsere Kisten vom Dachboden holen. In den ersten Tagen in der eigenen Wohnung sortierten wir direkt eine große Menge aus, den minimalistischen Kleiderschrank der Tour haben wir zu schätzen gelernt! Unseren Gemüsevorrat durften wir in Einum bei dem  Vorstadtgemüse auffüllen und wir meldeten uns bei foodsharing als freiwillige Foodsaverinnen. Die Möglichkeit Lebensmittel zu erhalten, die eigentlich in die Tonne kommen würden, haben wir auf der Tour gut erprobt und können Teile davon jetzt in unserem Alltag umsetzen.

Unsere Fahrräder brachten wir schnell zu ihrer Wellnessbehandlung zu Dynamo in die Werkstatt. Die Inspektion verlief problemlos und beide Räder wurden nur mit einer neuen Kette ausgestattet. Wieder ein Beweis, dass wir die richtigen Räder gewählt haben! Dort holten wir auch eine von vier Spendendosen ab und freuen uns, dass wir dank Dynamo nicht nur die besten Räder haben, sondern auch noch einige Bäume pflanzen dürfen.

In diesen ersten Tagen wieder zu Hause treffen wir so viele liebe Menschen! Es ist schön wieder hier zu sein, mit dem Gefühl begeistert willkommen geheißen zu werden. Wir bekamen noch mehr Bäume! Auf unsere Artikel in der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung reagierte ein lieber Herr aus Garmissen, seine Tochter mailte uns und lud uns zu ihnen ein. Wir kamen auf einen Tee und gingen mit bewegenden Geschichten und Birken-, Eichen- und Grünlilien- Pflanzen.
Auch bei Tonkuhle waren wir nun schon wieder zwei mal. Es wird eine Greenpeace on Air Spezial Sendung geben: Die nächsten Sendetermine sind Samstag um 11 Uhr und Sonntag der 29.10 um 12 Uhr. Schaltet live auf 105,3 oder online ein.

Begrüntes Fahrrad als Begrüßung

Die Bäume pflanzen wir schon in wenigen Wochen in Höckelheim (13.-17.11.). Vorher werden wir am Montag zu der Vertragsunterzeichnung des Schulwaldes der KGS Moringen und der Grundschule Höckelheim nach Moorigen fahren. Wer Lust hat uns bei der Pflanzung der Bäume zu unterstützen ist herzlich willkommen! Wir pflanzen gemeinsam mit den rund 1.800 Schülerinnen und Schülern an den Vormittagen, immer so ab 9 Uhr. Meldet euch einfach bei uns.

Übrigens steigt unser Spendenstand auf dem Konto von PRIMAKLIMA e.V. auch weiterhin an, bis zum 12.11. können noch Gelder für den Wald in Höckelheim gespendet werden! Und auch danach werden wir weiter aktiv Spenden für die Pflanzung von Bäumen sammeln. Einfach beim Spenden „RADWANDLUNG“ mit angeben. Dann pflanzen wir für euch! Ein Weihnachtsgeschenk ist also sicher: RADWANDLUNGs Bäume!

Zum Abschluss laden wir euch noch einmal zum Mitradeln ein: Alle, die es während unserer Radtour nicht schafften, können jetzt im Herbst und im Advent zum Aufwärmen in die Pedalen treten:

5. November, 13 Uhr, Huckup.
Radtour zur Innerste Mündung
(insgesamt ca. 30 Kilometer, Ankunft ca. um 17 Uhr in Hildesheim)

10. Dezember, 11 Uhr, Lidl Parkplatz, Frankenstr. 2A
Hildesheimer Ring 
(insgesamt ca. 55 Kilometer, Ankunft ca. um 16 Uhr in Hildesheimes wird noch weitere Radtouren geben!

Endspurt bis nach Hause (29.9.)

Wald für Niedersachsen

Liebes Northeim, bist du bereit für 6000 neue Bäume?

Im November wird in Höckelheim ein neues Schulwaldprojekt angelegt.
In der Naturschutzwoche für Kinder des NaturNetztesNiedersachsen (13. – 17. November 2017) pflanzt PRIMAKLIMA e.V. einen Laubmischwald mit der Stiftung Zukunft Wald und zwei Schulen aus Moringen und Höckelheim. Neben PRIMAKLIMA e.V. ist die Bingo-Umweltstiftung Sponsorin. Die über 1.500 erradelten RADWANDLUNGs-Bäume sind Teil dieses tollen Waldes. Auf dem Gelände des Landkreises Northeim wachsen bald Eichen, Hainbuchen, Bergahorne, Wildäpfel, Wildbirnen und alle 28 Bäume des Jahres – es wird also schön grün und auch lecker! Die Bäume kommen als etwa 70cm hohe Setzlinge in die Erde und werden gemeinsam mit den 1.800 Schüler*innen der beteiligten Schulen gepflanzt; selbstverständlich radeln auch wir zu diesem Termin und greifen endlich zum Spaten!

500 Bäume aus Seesen

Als freudige Überraschung werden wir dabei auch 500 gesponserte Setzlinge der Forstbaumschule Müller Münchehof Pflanzen GmbH* aus Münchehof pflanzen. Baumschulenleiter Stefan Müller wurde auf unsere Aktion aufmerksam und war begeistert! Auf unsere über 1000 Bäume – die wir im Laufe der Radtour sammelten und die von Menschen, die wir auf dem Weg trafen, gespendet wurden – kommt nun noch einmal die Hälfte oben drauf: 500 Laubbäume aus Seesen! Dieses großartige Geschenk ist eine riesige Unterstützung und Befürwortung unseres Projekts. Die Forstbaumschule zieht Bäume für die Bepflanzung von Wäldern groß, viele ihrer Setzlinge gingen schon an Aufforstungs- und Bewaldungs- Projekte von Umwelt- und Klimaschutz Organisationen, wie z. B. Plant for the planet. Wir fühlen uns geehrt, dass die Baumschule unser Klimaschutzprojekt unterstützt!

Ein herzliches Dankeschön geht zu unseren Nachbarn nach Seesen, wir freuen uns unglaublich über diese Spende!

Hannover bis Nienburg (30.8.-24.9.)

Geschafft!!!

Nach über 5000 gefahrenen Kilometern war es am 15.9. endlich so weit:

Das Geld für die Pflanzung von 1000 neuen Bäumen ist erradelt! 🙂

Radlfreund Conni, der uns auch schon am ersten Tag bis auf den Ith begleitet hat, hat die 1000 am Ende voll gemacht und wir freuen uns immernoch wie zwei Honigkuchenpferde!

DANKE an alle, die uns unterstützt haben und uns damit geholfen haben, unser Ziel zu erreichen! Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen. Am Freitag rollen wir wieder in Hildesheim ein, ab 18 Uhr könnt ihr uns am Huckup treffen und wenn ihr Bock habt ab 19 Uhr noch ne gemütliche Abschlussrunde mit uns radeln. 🙂

Geschafft!

Geschafft!

Erlangen bis Braunschweig (14.7.-29.8.)

 

« Ältere Beiträge